Ein mühevoller und wichtiger Auswärtssieg
Senftenberger FC
vs.
SpG Tettau-Frauendorf-Lauchhammer II
2:4 (1:1)
Das TFL-Team hat mit einer tollen Moral auswärts ihren Angstgegner, den Senftenberger FC, mit 4:2 besiegt und bleibt damit auch in ihrem 8. Punktspiel dieser Serie ungeschlagen. Das TFL-Team hat sich nach aufopferungsvollem Kampfspiel auf dem kleinen Kunstrasenplatz mit den gerade so zugelassenen Maßen einen weiteren Dreier gesichert. Dieser Erfolg ist umso höher zu werten, bedenkt man, dass von diesen 8 ungeschlagenen Punktspielen allein 5 Spiele in fremden Gefilden siegreich gestaltet wurden. Dies und die Tatsache, dass durch den Punktzuspruch des Sallgaster Spieles das TFL-Team mit 4 Punkten Vorsprung die Tabelle anführt, erhöhte bei den Spielern und Anhängern zudem noch das Hochgefühl. Die Senftenberger erwiesen sich als der erwartet schwere und unbequeme Gegner. Nach zehn schweren Anfangsminuten gelang es der TFL-Abwehr, unter Regie von Guido Lesche, mit kompromißlosen Aktionen die Senftenberger Angreifer Nico Guroll und Marcel Balke unter Kontrolle zu bringen. Nachdem der Anfangselan der Platzherren verebbt war, übernahm das TFL-Team die Kontrolle und stand sicher in der Defensive. Das 1. Achtungszeichen setzte Justin-Lukas Mantowski in der 9. Minute mit einem Freistoß fast am linken Eckpunkt des gegnerischen Strafraumes, der sein Ziel nicht verfehlt hätte, doch mit letztem Einsatz kratzte der Torwart den Ball aus dem Angel. Nur 1 Minute später (10.) kam es dann für das TFL-Team zum 1:0- Führungstreffer. Nick Jagel zog mit dem Ball entlang der rechten Aussenlinie und spielte die Kugel genau in den Lauf von Askandarou Bah Leman, der bediente Franz König, der von 14 m zentraler Position zur 1:0-Führung ins äußerste linke Eck traf. Danach wurden die Angriffsbemühungen des TFL-Teams immer zielgerichteter und so erspielten sie sich zunehmend Chance um Chance, aber weitere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt. Stets gefährlich waren auch die Angriffe der Senftenberger, die darauf spekulierten, dass die TFL-Abwehr ihre Ordnung verliert und das trat Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ein, wodurch die Platzherren durch ihren Topscorer Nico Guroll zum 1:1-Ausgleich kamen.Nach dem Wechsel begannen die Senftenberger erwartungsgemäß druckvoller. Man merkte dem Team den unbedingten Willen an, das Spiel für sich zu entscheiden. Einzig die Chancenverwertung muss man diesem Tage als äußerst mangelhaft bezeichnen. So setzte
sich das Spiel mit wechselseitigen Möglichkeiten fort, wo die Platzherren sogar schon eher als die TFL-Elf hätte in Führung gehen können. Sie operierten aber zu nervös und vergaben im Abschluß all ihre Möglichkeiten. Erst 20 Minuten vor dem Ende (70.) brachen für die Senftenberger mit dem 2:1-Führungstor dann alle Dämme. Benjamin Ebert führte auf der linken Angriffsseite im gegnerischen Halbfeld den Ball und spielte auf den in halblinker Position startenden Franz König, der in den gegnerischen Strafraum zog, sich eine günstigste Schussposition aussuchte und zur erneuten Führung ins lange Eck schoss. Die Senftenberger, von diesem Rückstand konsterniert, antworteten mit stürmischen Angriffen. Stattdessen kam in der 83. Minute mit dem 3:1 die kalte Dusche. Ein schönes und schnelles Zusammenspiel von Askandarou Bah Leman auf Franz König, der den Ball in halbrechter Position genau in den Lauf zugespielt bekam und aus vollem Lauf die Kugel unhaltbar ins lange Eck kanonierte. Die Senftenberger wollten und wollten, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Nur einmal hatte die TFL-Abwehr nicht richtig aufgepasst und ließ den Senftenberger Ben Niclas Noack unangegriffen und allein auf das TFL-Tor zulaufen, der dadurch den 2:3-Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Senftenberger bekamen dadurch neuen Mut und setzten in der verbleibenden Zeit alles auf eine Karte. Sie versuchten „auf alles oder nichts“, um eine Punkteteilung zu erwirken und somit boten beide Teams noch einmal ein umkämpftes Spiel, indem die TFL-Elf alles geben musste, um auf der Siegerstraße zu bleiben. Dann in den letzten Sekunden des Spieles eröffnete sich ein Super-Konterangriff für den TFL-Angriff. Im herrlichen Zusammenspiel zwischen Askandarou Bah Leman und Hanad Mohamed Osman, die die aufgerückte Senftenberger Abwehr überliefen, spielten sich beide bis in den gegnerischen Strafraum, wo Hanad Mohamed Osman den Ball am herausstürzenden Torwart vorbei zum 4:2 in die Maschen stubste und damit die Platzherren endgültig Matt setzte. Damit war das Spiel entschieden und sorgte auch beim Schiedsrichter für den längst fälligen Abpfiff. Das TFL-Team präsentierte sich dabei als Einheit und verdiente sich am Ende beim Angstgegner und Tabellendritten diesen Sieg.Aufstellung: Cherif Bah Lehmann - Paul Günther, Tom Lewa, Franz König, Sebastian Kunze, Askandarou Bah Leman, Justin-Lukas Mantowski (46. Hanad Mohamed Osman), Maximilian Krüger (70. Bela Schober), Nick Jagel (46. Benjamin Ebert), Jan Sarodnick (82. Christian Magister)
Tore: 0:1/1:2/1:3 Franz König (10./70./83.), 1:1 Nico Guroll (45.), 2:3 Ben Niclas Noack (86.), 2:4 Hanad Mohamed Osman (90.+4)
Schiedsrichter: Patrice Rösner